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Die Edelsteine der Hildegard von Bingen 

Hildegard von Bingen lebte im Mittelalter als Benediktinerin im Bingener Kloster. Dort befasste Sie sich jedoch nicht nur mit der Religion, sondern war auch der Dichtkunst zugewandt. Am meisten schätzte man sie jedoch (auch heute noch), wegen ihren damaligen Arbeiten und Forschungen im Bereich der Naturwissenschaften und der Medizin. Sie verfasste eine Vielzahl von Büchern und Abhandlungen. Ein Buch "Das Buch von den Steinen" aus ihrer Reihe "Liber simplicis medicinae" (zu deutsch "Naturkunde" widmete sie ausschließlich den Edelsteinen und Metallen, welche sie in Ihre Behandlungsempfehlungen einbezog. Sie beschrieb vor über 860 Jahren insgesamt 24 bzw. 25 verschiedene Edelsteine, welche zur damaligen Zeit teilweise Namen trugen, die heute eher ungebräuchlich sind, oder vertauscht wurden. Jedoch sind zwischenzeitlich, alle Edelsteine bekannt, die Hildegard beschrieb. 

Daher möchten wir an dieser Stelle zunächst diese 24 bzw. 25 Edelsteine aufzählen. Wo eine Begriffsklärung nötig ist, oder die damaligen und heutigen Namen nicht übereinstimmen, führen wir die heute gebräuchlichen Namen auf. 


Hildegards
ursprüngliche
Bezeichnung
Mineralogische korrekte, heutige Bezeichnung (wenn nötig mit Erklärung)
1. Smaragd 
 
2. "Hyazinth" 
Hyazinth ist eine veraltete Bezeichnung für den Zirkon
3. "Onyx" 
Achtung! Aus Ihren Beschreibungen weiß man, dass Sie den Stein meinte, der heute als Achat bekannt ist. 
4. Beryll 
Als Beryll bezeichnet man eine ganze Mineralklasse. Zu Hildegards Zeiten waren jedoch lediglich der blaue Beryll (Aquamarin), der gelbe Beryll (Heliodor) und der grüne Beryll bekannt. 
5. Sardonyx 
 
6. "Saphir" 
Heute weiß man, dass sich Hildegard von der blauen Farbe täuschen ließ und ihr tatsächlich Lapislazuli vorlag. 
7. Sarder 
 
8. Topas 
Laut Ihrer Beschreibung goldfarben - dies entspricht dem Imperialtopas
9. "Chrysolith" 
Chrysolith ist eine veraltete Bezeichnung für den Peridot / Olivin
10. "Jaspis" 
Hildegard meinte hier den Heliotrop, der ja auch unter dem Namen Hildegardjaspis bekannt ist. 
11. Prasem 
 
12. Chalcedon 
Hildegard von Bingen verwendete einen blauen Chalcedon (ob gebändert oder nicht, ist heute nicht eindeutig klar). 
13. Chrysopras 
 
14. "Karfunkel" 
Karfunkel ist eine veraltete Bezeichnung für den Granat (Almandin und Pyrop)
15. Amethyst 
 
16. "Achat" 
Dies macht nun die Verwirrung komplett. Doch genaue Untersuchungen führten dazu, dass Hildegard hierbei einem Jaspis meinte. 
17. Diamant 
 
18. Magnetit 
 
19. "Ligurius" 
Gemeint ist hiermit der Bernstein
20. Bergkristall 
 
21. "Margariten" 
Hildegard meinte hier einen Kalkoolith, der auch heute noch als Margaritastein bezeichnet wird. 
22. Perlen 
Perlen, Perlmutt oder Muschelkalk 
23. Karneol 
 
24. "Kalk" 
Entspricht aufgrund Ihrer Beschreibung einem Calcit 
(25. Alabaster)
(findet nur am Rande eine Erwähnung) 

Die 25 hier aufgeführten Steine möchten wir Ihnen nun gebündelt in dieser Warengruppe, zusammen mit dem wohl besten Buch zum Thema, anbieten. Wo es möglich ist, bieten wir Varianten an. Schmuckgegenstände, wie Anhänger, Donuts und Armbänder finden Sie, aufgrund der Übersichtlichkeit, bei den Warengruppen der entsprechenden Steinsorten. 

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